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Was ist eine Influenza?

Influenza – allgemein als Grippe bekannt – ist eine schwere Atemwegsinfektion. Die Grippeerreger sind hoch ansteckende Influenza-Viren, die jedes Jahr im Winter unterschiedlich starke lokale Grippeausbrüche auslösen und dabei einen Großteil der Bevölkerung anstecken. In der Regel dauert eine solche Grippewelle 8 bis 10 Wochen und verschwindet meist genauso schnell, wie sie gekommen ist. Fiebrige Atemwegsinfektionen, die nicht durch Influenza-Viren, sondern durch andere Viren hervorgerufen werden, bezeichnet der Volksmund häufig fälschlicherweise ebenfalls als "Grippe". Außer den lästigen Symptomen einer Erkältung, wie Husten, Schnupfen und Heiserkeit, haben diese "grippalen Infekte" aber nichts mit der "echten Grippe", der Influenza gemeinsam. Im Gegensatz zu den meist harmloseren Erregern der Erkältungskrankheiten, können Influenza-Viren schwere Erkrankungen mit gefährlichen Komplikationen auslösen.
Die Influenza oder Grippe ist eine akute Viruskrankheit, die durch Tröpfcheninfektion, also durch Niesen oder Husten übertragen wird. Deshalb breitet sie sich vor allem in Verkehrsmitteln, Arbeitsstätten, Heimen, Schulen oder Kaufhäusern aus, wo sich viele Menschen aufhalten. Nach einer Inkubationszeit von einem bis vier Tagen beginnt die Krankheit plötzlich mit starkem Krankheitsgefühl, Schnupfen, Frösteln, Kopf- und Gliederschmerzen. Danach setzt Fieber mit Temperaturen von 39 bis 40 Grad Celsius ein. Zugleich tritt ein charakteristischer trockener Husten in den Vordergrund. Häufig klagen Betroffene außerdem über Brennen im Rachen und Schmerzen hinter dem Brustbein. Die Krankheit verläuft in den meisten Fällen ohne Folgen. Es kann aber auch zu Komplikationen kommen. Dazu gehören akute Herz- und Kreislaufschwächen, Herzmuskelentzündungen sowie bakterielle Infektionen, die in schlimmen Fällen innerhalb weniger Tage zum Tod führen können. Sehr gefährdet sind Säuglinge, alte Menschen und Risikopatienten.

Die echte Virusgrippe Influenza tritt fast in jedem Jahr als mehrere Wochen andauernde starke Häufung von Grippe-Erkrankungen, so genannten Influenza-Wellen auf. In unseren Breiten werden sie im Winterhalbjahr beobachtet. Dabei wird ein großer Teil der Bevölkerung infiziert. Das Center for Disease Control (CDC) schätzt 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung. Die Infektionen können ohne Symptome verlaufen oder zu einer Erkrankung führen, deren klinisches Bild von einem leichten akuten Atemwegsinfekt bis zur Lungenentzündung reicht.
Auch in Deutschland kommt es in regelmäßigen Abständen zu kleineren oder größeren Influenza-Ausbrüchen, meist in der Zeit von Oktober bis März. Die letzte große Epidemie fand Jahre 1995/96 statt. Auch im Jahre 1997/98 und im Frühjahr 2003 gab es eine außergewöhnlich heftige Aktivität.

Große Grippewellen treten zwar unregelmäßig, aber immer wieder im Abstand von einigen Jahrzehnten auf und entwickeln sich zu einer Pandemie, also einer länderübergreifenden und weltweiten Infektionskrankheit mit ungewöhnlich vielen Krankheits- und Todesfällen.

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