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Verhaltensregeln

Ein paar einfache Verhaltensregel genügen, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren.

  • Händegeben, oder Umarmung zur Begrüßung oder Verabschiedung sollte unterlassen werden!
  • Enge Räume wie Aufzüge etc. sollten auch privat gemieden werden.
  • Im Beruf Räume mit Menschenansammlungen (Aufzug,Aufenthaltsräume etc.) ebenfalls meiden.
  • Bei Husten, Schnupfen und Schneuzen bitte nur Einmalpapiertücher benutzen und nach jedem Schneuzen sollten die Hände gewaschen und desinfiziert werden
  • Private Veranstaltungen mit großen Menschenansammlungen (Kino, Theater, Stadion, Discos etc.) sollten gemieden werden.
  • Statt öffentlichem Nahverkehr wie z.B. S- und U-Bahn, Busse etc. - bitte Privatfahrzeuge nutzen.
  • Kontakt mit infizierten Personen meiden. Das gilt vor allem auch für Kinder oder Haustiere.
  • Nach einem Kontakt mit infizierten Personen, aber auch mit Tieren oder deren Ausscheidungen die Hände gründlich mit Wasser und Seife waschen, anschließend Hände desinfizieren.
  • Beim Kontakt mit erkrankten Personen oder Tieren verschmutzte Kleidung in der Waschmaschine bei 95°C waschen

Hygienische Händedesinfektion:

  • vor Arbeitsbeginn
  • nach jedem Toilettenbesuch
  • vor und nach persönlichem Kontakt mit anderen
  • vor und nach jeder Pause
  • nach jedem Einkauf
  • nach jedem Schneuzen
  • nach Schmutz- und Reinigungsarbeiten
  • nach Arbeitsende vor Verlassen des Betriebes

A) Privat

  • Vermeiden Sie so weit wie möglich große Menschenansammlungen, den Besuch von Großveranstaltungen, Kino, Theater, Diskos, Stadien etc.) und den engen Kontakt zu anderen Menschen
  • Vermeiden Sie es andere Menschen anzuhusten oder anzuniesen.
  • Niesen oder husten Sie nicht in die Hand, sondern in den Ärmel.
  • Benutzen Sie Einmal-Taschentücher und entsorgen diese sofort in geschlossene Müllbehältnisse
  • Vermeiden Sie das übliche Hände geben oder Umarmungen
  • Waschen Sie sich oft und gründlich die Hände, z.B. nach Personenkontakt, nach dem Einkaufen, nach Benutzung von Sanitär-einrichtungen, Toiletten etc., vor dem Essen
  • Lüften Sie Räume oft und gründlich

B) Im Erkrankungsfall

  • Wenn Sie erkrankt sind, d.h. auch nur bei  Verdacht und entsprechenden Symptomen, bleiben Sie unbedingt zu Hause.
  • Kontaktieren Sie den Arzt  vorerst telefonisch und informieren sich über evtl. gesonderte Sprechstunden oder Maßnahmen für Influenza-Erkrankte.
  • Reduzieren Sie den Kontakt zu anderen Personen soweit wie möglich
  • Tragen Sie bei Kontakt mit anderen Personen (Familienmitglieder, Arztbesuch etc.) einen Mund-Nasenschutz FFP1/2
  • Vermeiden Sie soweit wie möglich jeglichen Kontakt zu Kindern, Säuglingen, älteren Menschen oder Personen mit chronischen Erkrankungen.
  • Halten Sie Bettruhe ein, trinken Sie viel  Flüssigkeit (Wasser, Tee, Säfte etc.) und vermeiden Sie körperliche Tätigkeiten
  • Sofern der Erkrankte unter häuslicher Absonderung (Quarantäne) steht, darf er den häuslichen Bereich inkl. Garten nicht verlassen und auch keine externen Besucher empfangen.

C) Für pflegende Angehörige

  • Wenn Sie erkrankte Angehörige pflegen müssen, schützen Sie sich durch das tragen einer Mund-Nasen-Atemschutzmaske FFP1/2
  • Nach dem Kontakt mit erkrankten Personen unbedingt gründlichst die Hände waschen und desinfizieren.
  • Einmal-Taschentücher / Handtücher in geschlossenen Plastikbeuteln entsorgen.
  • Führen Sie eine gründliche und regelmäßige Haushaltsreinigung durch. Speziell die Kontaktflächen (Telefonhörer, Türgriffe, Sanitäreinricht etc.) und die Umgebung des Krankenzimmers sind hier sehr wichtig.
  • Personen die zu Hause unter Quarantäne stehen, dürfen den häuslichen Bereich inkl. Garten nicht verlassen und auch keinen Besuch von anderen Personen empfangen.
  • Pflegende Angehörige dürfen nur unter bestimmten Voraussetzungen zur Arbeit gehen - wenn der behandelnde Arzt dies geprüft und genehmigt hat.
  • Für Erkrankte unbedingt gesondertes Eß- und Trinkgeschirr, Besteck und Handtücher bereitstellen und auch gesondert aufbereiten.
  • Regelmäßige und gründliche Lüftung der Räume

D) In Pflegeeinrichtungen

  • Beschäftigte und Bewohner/-innen von Alten- und Pflegeeinrichtungen sollten gemäß der STIKO (ständige Impfkommission) gegen die jährliche saisonale Grippe geimpft sein.
  • Im Pandemiefall, um die Infektionsgefahr zu reduzieren und die Infektketten zu unterbrechen, sind alle Gemeinschaftsveranstaltungen  auf das Notwendigste zu reduzieren.
  • Im Pandemiefall ist eine möglichst lange Betreuung der Erkrankten im Heim durchzuführen - es wird in der Pandemie der Grundsatz ambulant vor stationär gelten.
  • Betreuungspersonal mit Influenza-ähnlichen Symptomen sind von der Arbeit freizustellen und in ärztliche Behandlung/Therapie zu übergeben.
  • Erkranktes Personal bei dem der neuartige Grippevirus festgestellt wurde, sollte für mind. 7 Tage  zu Hause (Quarantäne) bleiben um eine Weiterverbreitung der Erkrankung zu minimieren, bzw. ärztliche Anweisungen befolgen.
  • Erkrankte Bewohner müssen separaten Zimmern oder Stationen betreut werden.
  • Zur Betreuung erkrankter Bewohner ist vorrangig geschultes und gegen Grippe geimpftes Personal einzusetzen.
  • Zur Betreuung und Pflege der Erkrankten muß Schutzausrüstung für das Pflegepersonal zur Verfügung stehen; Schutzkittel, Einmalhandschuhe,  MNS Mund-Nasen- Atemschutzmasken FFP1, FFP2; oder nach Anweisung sogar FFP3 bei pflegerischen Maßnahmen bei denen mit Körperausscheidungen (Anhusten, Erbrechen, Infusionen, Katheter etc.) zu rechnen ist.
  • Zur Händedesinfektion muß ein Desinfektionsmittel mit nachgewiesener Wirkung begrenzt viruzid (VAH-Liste) eingesetzt werden.
    • vor Patientenkontakt
    • nach Kontakt mit Erkrankten
    • nach Kontakt mit erregerhaltigem Material
    • nach Kontakt mit kontaminierten Gegenständen
    • nach dem Ablegen der Schutzhandschuhe (im Zimmer)
  • Zur Flächendesinfektion muß ein Desinfektionsmittel mit nachgewiesener Wirkung begrenzt viruzid (VAH-Liste) eingesetzt werden.
  • Die patientennahen Flächen (Nachtkästchen, Bettgestell, Bettgitter, Aufrichthilfe, Nassbereich, Waschbecken, Toiletten- und Sanitäreinrichtung (WC-Brille, Spülknopf, Spender, Waschbecken, Duschen etc.) sowie Kontaktflächen (Türgriffe, Lichtschalter, Arbeitsflächen etc.)  sind täglich einer Wischdesinfektion zu unterziehen.
  • Geräte und Medizinprodukte mit direktem Erkranktenkontakt sind erkranktenbezogen zu verwenden und nach Gebrauch, bzw. vor Anwendung bei einem anderen Bewohner zu desinfizieren.
  • Die Wäsche ist im Patientenzimmer zu sammeln (nicht in den Wäschesammlern auf den Stationsgängen) und der entsprechenden Wäscheaufbereitung zuzuführen.
  • Die Entsorgung von Abfällen die mit Sekreten oder Körperausscheidungen kontaminiert sind, muß nach Abfallschlüssel EAK 180104 LGA-Richtlinien also nach B-Müll durchgeführt werden.
  • Geschirr-, Besteck und Gläser müssen bei mindestens 60 Grad in der Spülmaschine aufbereitet werden.
  • Bei notwendigem Krankentransport von erkrankten  Bewohnern ins Krankenhaus, ist das Krankhaus vorab zu informieren. Der Erkrankte muß eine Mund-Nasen-Atemschutzmaske FFP1/2 nach Anweisung tragen (wenn es der Krankheitszustand zulässt)
  • Pflege- und Rettungspersonal  hat sich ebenfalls mit einer Atemschutzmaske (FFP2/FFP3) zu schützen.

___Räumliche Vorsorgemaßnahmen in Pflegeeinrichtungen

  • Das Personal sollte bereits im Eingangsbereich, vor Eintritt in die Einrichtung eine Händedesinfektion durchführen und eine Atemschutzmaske FFP1/2 anlegen.
  • Zu gegebener Zeit sollte daher im Eingangsbereich ein mobiler Händedesinfektionsspender installiert werden und Behältnisse mit den Atemschutz-Masken zur Verfügung stehen.
  • Für erkrankte Bewohner oder auch für während der Arbeit erkranktes Personal ist eine separate Toilette auszuweisen - die mehrmals täglich gereinigt und desinfiziert werden muß.
  • Unbedingt eine räumliche Trennung von erkrankten und nicht erkrankten Bewohnern vornehmen.
  • Im Härtefall (mehrere Erkrankungen im Hause) sollte mit dem Betriebsarzt die Quarantäne-Notwendigkeit abgeklärt werden.
  • Lagerkapazität für erhöhten Bedarf an Personalschutzausrüstung, Desinfektionsmittel, Pflege- und Behandlungsmaterialien sowie sonstige Vorräte einrichten und ausweisen.

E) Im Unternehmen

  • Im Pandemiefall, um die Infektionsgefahr zu reduzieren und die Infektketten zu unterbrechen, sind alle Gemeinschaftsveranstaltungen  im Betrieb zu vermeiden, bzw. auf das Notwendigste zu reduzieren.
  • Im Pandemiefall wird der Grundsatz ambulant vor stationär gelten, d.h. erkrankte Mitarbeiter werden in der Regel zu Hause behandelt.
  • Mitarbeiter mit Influenza-ähnlichen Symptomen sind von der Arbeit freizustellen und in ärztliche Behandlung/Therapie zu übergeben
  • Erkrankte Mitarbeiter, bei denen der neuartige Grippevirus festgestellt wurde, sollten für mind. 7 Tage zu Hause (Quarantäne) bleiben um eine Weiterverbreitung der Erkrankung zu minimieren. Es sind die ärztlichen Anweisungen zu befolgen.
  • Während der Arbeitszeit erkrankte Mitarbeiter sollten sofort in einem separaten Raum (Sanitätsraum) betreut, ärztlich versorgt und dann nach Anweisung des Arztes nach Hause oder ins Krankhaus verbracht werden.
  • Der Arbeitsplatz des erkrankten Mitarbeiters (Schreibtisch, Stuhllehne, PC-Tastatur, PC-Maus, Arbeitsflächen etc.) sollten sofort desinfiziert werden.
  • Zur Erstversorgung der Erkrankten muß das ärztliche Personal Schutzausrüstung; Schutzkittel, Einmalhandschuhe,  Mund-Nasen-Atemschutzmasken FFP1, FFP2 oder nach Anweisung sogar FFP3 anlegen, wenn mit Körperausscheidungen (Anhusten, Erbrechen, Infusionen etc.) zu rechnen ist.
  • Ärztliches Personal muß zur Händedesinfektion ein Desinfektionsmittel mit nachgewiesener Wirkung begrenzt viruzid  (VAH-Liste) einsetzen.
    • vor Patientenkontakt
    • nach Kontakt mit Erkrankten
    • nach Kontakt mit erregerhaltigem Material
    • nach Kontakt mit kontaminierten Gegenständen
    • nach dem Ablegen der Schutzhandschuhe
  • Zur Flächendesinfektion muß ein Desinfektionsmittel mit nachgewiesener Wirkung begrenzt viruzid (VAH-Liste) eingesetzt werden.
  • Im Behandlungsraum (Sanitätsraum) ist nach Behandlung eines Erkrankten die Oberfläche (Behandlungsliege etc.) zu desinfizieren. Kontaktflächen wie (Türgriffe, Lichtschalter, Arbeitsflächen etc.) sind täglich einer Wischdesinfektion zu unterziehen.
  • Geräte und Medizinprodukte mit direktem Erkranktenkontakt sind erkranktenbezogen zu verwenden und nach Gebrauch, bzw. vor Anwendung bei einem anderen Patienten zu desinfizieren.
  • Verschmutzte Wäsche ist in separaten Behältnissen mit Deckel zu sammeln und der entsprechenden Wäscheaufbereitung zuzuführen.
  • Die Entsorgung von Abfällen die mit Sekreten oder Körperausscheidungen kontaminiert sind, muß nach Abfallschlüssel EAK 180104 LGA-Richtlinien also nach B-Müll durchgeführt werden.
  • Bei notwendigem Krankentransport von erkrankten Mitarbeitern ins Krankenhaus, ist das Krankhaus vorab zu informieren. Der Erkrankte muß eine Mund-Nasen-Atemschutzmaske FFP1/FFP2 nach Anweisung tragen (wenn es der Krankheitszustand zulässt)
  • Pflege- und Rettungspersonal  hat sich ebenfalls mit einer Atemschutzmaske (FFP2/FFP3) zu schützen.

___Räumliche Vorsorgemaßnahmen in Unternehmen

  • Im Eingangsbereich, bzw. Personaleingang des Unternehmen sollte von allen Mitarbeitern und möglichst von allen Kunden vor Eintritt in den Betrieb eine Händedesinfektion durchgeführt und eine Atemschutzmaske FFP1/FFP2 angelegt werden.
  • Im Eingangsbereich des Betriebes und/oder Personaleingang ist ein mobiler Händedesinfektionsspender zu installieren und Behältnisse mit den Atemschutz-Masken zur Verfügung zu stellen.
  • Für während der Arbeitszeit erkrankte Mitarbeiter ist eine separate Toilette auszuweisen, die mehrmals täglich gereinigt und desinfiziert werden muß.
  • Es muß unbedingt  auf eine räumliche Trennung von erkranktem und nicht erkranktem Personal geachtet werden.
  • Im Härtefall (mehrere gleichzeitige Erkrankungen im Betrieb) sollte mit dem Betriebsarzt die Notwendigkeit einer Absonderung oder Einrichtung einer Notfallbetten/Quarantäneabteilung abgeklärt werden.
  • Lagerkapazitäten für erhöhten Bedarf an Personalschutzausrüstung, Desinfektionsmittel, Pflege- und Behandlungsmaterialien, Medikamente sowie sonstige Vorräte müssen eingerichtet, ausgewiesen und gekennzeichnet werden.
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